Ankunft im winterlichen Island

Ganz kurzfristig konnten wir einen Flug nach Reykjavik ergattern und haben uns für vier Tage ins winterliche Island gewagt. Mietwagen und Unterkünfte sind schon gebucht. Die Einreise verlief zügig und wir wollen nur noch eines: den Mietwagen abholen, damit wir noch bei Tageslicht losfahren und etwas von der Gegend sehen können. Meine Befürchtungen, von der Autovermietung über den Tisch gezogen zu werden, bewahrheiteten sich einmal mehr: Trotz Quittung der Vorauszahlung wollte man uns je zusätzliche 30 Euro für die Abholung am Flughafen und den zweiten Fahrer abknöpfen. Widerstand zwecklos… 

Endlich im Auto und bereit zur Abfahrt, checken wir per App die Strassenverhältnisse. Unsere vorgesehene Route ist wegen vereister Strassen nicht möglich. Also fahren wir über Hafnafjördur, wo wir bei  der Salzmanufaktur Urta Islandica  und dem Hotel Viking vorbeischauen. Weiter geht es über die 1 Richtung Osten, vorbei an Hveragerdi und schliesslich in die Kalfholt zu unserer Unterkunft auf der Farm Miðás. Wir dürfen eine der neuen Hütten beziehen und mit unseren Gastgebern zu Abend essen. Zum ersten Mal kosten wir eine typisch isländische Spezialität: in Molke eingelegtes Walfischfett.

Während wir im wohlig warmen Bett in unserer Hütte liegen, pfeift draussen der Wind um die Ecken und lässt die Wände vibrieren. Wir haben die Vorhänge geöffnet und halten nach Nordlichtern Ausschau. Der Himmel reisst leider nicht auf.

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